1. GLS-Tag

Mehr als 200 kurze Gespräche konnten wir am Freitag bei der GLS führen. Wir haben gelernt: „Coworking Space“ ist eher unbekannt, aber allen ist das Thema „Pendeln“ wichtig. Und viele würden sich über eine Alternative zur täglichen Arbeitsfahrt sehr freuen. „Schreibtisch in Prüm“ könnte also gelingen!

Im Gebäude gehen die Bauarbeiten inzwischen voran.

Auf der GLS ist unser Stand bis zum Dienstag immer besetzt.

 

TV-Bericht: Die Raum-Teiler

Der Trierische Volksfreund berichtet am 19. April 2017 erstmals vom Projekt. Mit einer wundervollen Überschrift, die wir ab jetzt gerne verwenden: die „Raum-Teiler von Prüm“. Danke für diese Idee.

tv

Baustelle => Vieles wird sich noch ändern

cropped-logo-coworkingprc3bcm.jpgLiebe Leserin, lieber Leser,

diese Seite ändert sich bis zum Start am 3. Juli noch mehrmals.

Viele Fragen zum „Schreibtisch in Prüm“ werden wir erst zum Start beantwortet werden können.

„Schreibtisch in Prüm“ ist ein Experiment. Es geht darum, ein Modell für neue Arbeitsformen in ländlichen Kleinstädten zu testen. (Es ist kein kommerzielles Angebot.)

Wir informieren hier so zeitnah und ausführlich, wie es uns möglich ist.

Wenn Sie vor dem Start bereits Interesse haben, dann schreiben Sie bitte an Markus Bauer.

K4p

Mehr und länger pendeln

Immer mehr Beschäftigte wohnen in einer anderen Gemeinde als sie arbeiten: Während im Jahr 2000 noch 53 Prozent aller Arbeitnehmer pendelten, waren es zuletzt 60 Prozent. Das geht aus einer Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hervor. Infos gibt es hier:  http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Home/Topthemen/2017-pendeln.html

Unser Coworking-Projekt befasst sich mit einer möglichen Alternative zum Arbeitspendeln: Büroarbeiten nahe am Zuhause.

pendlerverflechtungen

Termine bis zur Eröffnung

Der Coworking Space „Schreibtisch in Prüm“ wird Anfang Juli 2017 eröffnen.

Während der Zeit der Bauarbeiten

  • sind wir am 18. April bei einem Pressegespräch der Verbandsgemeinde Prüm und
  • bei der Grenzlandschau vom 28. April bis 2. Mai am Stand der VHS Prüm mit dabei
  • läuft vom 19. bis 23. Juni unser interner Testbetrieb
  • stellen wir am 23. Juni in einem Pressegespräch „Schreibtisch in Prüm“ vor
  • öffnen wir am 25. Juni zu einem Tag der offenen Tür (dazu demnächst dann mehr)

 

+++Noch ist dies eine Baustelle+++

Liebe Leserin, lieber Leser,

in der Eifelstadt Prüm wollen wir – die Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e.V. – von Sommer 2017 bis Sommer 2018 einen Test machen: wie kann man mit einem „urbanen“ Modell von „mietbaren Schreibtischen“ Pendlern und Freiberuflern eine neue Arbeitsumgebung in der Nähe ihres Zuhauses schaffen.

 

Coworking?

In amerikanischen, europäischen und asiatischen Großstädten sind „Coworking Spaces“ (Räume für Zusammenarbeit) seit 10 Jahren ein neues Angebot. Es geht mal mehr, mal weniger um das Zusammenarbeiten, das Treffen und den Austausch mit Gleichgesinnten oder aber einfach nur darum, in einer professionellen Atmosphäre die tägliche Büroarbeit zu erledigen.

Man oder frau bringt zum Arbeiten nichts mit außer dem eigenen Notebook, sucht sich einen freien Platz und kann über WLAN arbeiten. Fast wie im Home-Office, aber weniger einsam und mit der Chance, den Tag mit netten Menschen zu verbringen.

Warum Prüm?

Während es in Berlin mehr als 100 privat geführte Coworking-Angebote gibt, reicht es auf dem Land bis heute nicht, dieses Angebot als privat geführtes Unternehmen anbieten zu können. Die Startkosten sind dann doch zu hoch (obwohl eigentlich recht günstig) und die Kundenakquise ist aufwändiger, als in Hochschulstädten.

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Coworking Spaces in Berlin im März 2017

Die ländliche Kleinstadt Prüm bietet für einen Modellversuch viele Vorteile:

  1. Prüm hat eine geringe Arbeitslosenquote und es lässt sich vermuten, dass es zahlreiche Arbeitnehmer gibt, die weite Wege in die Städte Luxemburg, Trier, Bonn und Köln pendeln.
  2. Prüm bietet mit dem Gebäude des ehemaligen Kreiswasserwerks ein öffentliches Gebäude, das genutzt werden kann. Die Kreisverwaltung stellt das Gebäude für das Modellvorhaben mietfrei zur Verfügung.
  3. Prüm hat eine für das Modellprojekt sehr aufgeschlossene VG-Verwaltung. Der VG-Bürgermeister A. Söhngen und sein Team unterstützen mit Rat und Tat.
  4. Prüm ist für die Entwicklungsagentur „nicht gerade um die Ecke“ und das zwingt uns dazu, jeden Schritt und jede Idee zu einem beständigen, „autonomen Betrieb“ sehr genau zu überlegen.
  5. Prüm ist in vielem eine typische deutsche Kleinstadt und somit repräsentativ für ein Modellvorhaben.
  6. Die Eifel ist auch eine Urlaubsregion und immer mehr Menschen suchen auch im Urlaub eine kurze, professionelle Umgebung, um mal „kurz Mails zu checken“. Das ist keine gute Entwicklung, aber es gibt Menschen, die auch im Urlaub Kontakt zum Büro halten müssen oder wollen.
  7. Auch in Prüm und Umgebung müssen immer mehr Menschen in der Familie ältere Angehörige über längere Zeit betreuen. Für sie kann ein Coworking Space ein Angebot sein, um in der Nähe von Zuhause zu arbeiten und damit die eigenen Fahrzeiten zum Arbeitsplatz zu verringern.
  8. Zudem gibt es immer mehr Menschen, die gerne „auf dem Land“ leben und arbeiten möchten, aber dabei auch „neue“ Arbeitsformen nutzen wollen.

Mindestens 8 gute Gründe sprechen also für PRÜM. Und wir sind sehr froh über unsere Partner in Prüm und im Eifelkreis für die reibungslose und ergebnisorientierte Unterstützung in der Anfangsphase.

Im Mai 2017 beginnt die Einrichtung der Räume und Ende Juni 2017 wollen wir starten. Bis dahin wird diese Webseite immer mehr erweitert werden.